Repression gegen Kurd*innen in Deutschland

Veranstaltung in Düsseldorf, 17. März
Seit dem Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 berichten auch deutsche Medien häufiger über die schweren Menschenrechtsverletzungen des Erdoğan-Regimes gegen Kurdinnen und Kurden, ihre politischen Vertreter*innen und Institutionen sowie gegen nahezu alle oppositionellen Kräfte.
Repression gegen Kurd*innen gibt es allerdings auch in Deutschland, nicht zuletzt auf Druck aus der Türkei. Sie geht zurück auf das PKK-Betätigungsverbot, das seit 1993 besteht.

Über die Hintergründe und praktischen Auswirkungen dieser politisch motivierten §129b-Verfahren gegen kurdische Aktivisten, wird Monika Morres vom Rechtshilfefonds für Kurdinnen und Kurden in Deutschland, AZADÎ e.V., berichten. Frank Jasenski, Rechtsanwalt und einer der Verteidiger der ATIK-Aktivisten in einem der größten §129b-Verfahren der letzten Jahrzehnte, wird aktuelle Informationen geben und über die weiteren
Entwicklungen berichten.

Veranstalterin: Rote Hilfe e.V., Ortsgruppe Düsseldorf-Neuss
UnterstützterInnen: Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen
(VDJ), Düsseldorf/NRW + Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]
+ Bündnis „Düsseldorf für Kurdistan“ + Türkeizentrum Düsseldorf – FIDEF

Donnerstag, 17. März 2017, 19 Uhr Café auf
19:30 Uhr Beginn der Veranstaltung