2017

GEW-Veranstaltungen mit Sakine Esen Yilmaz von der Bildungsgewerkschaft Eğitim Sen (Ort und Uhrzeit gibt die GEW vor Ort bekannt):

18.01.17 Aachen
25.01.17 Oldenburg
01.02.17 Kassel
07.02.17 Kiel
13.02.17 Heilbronn
14.02.17 Freiburg
15.02.17 Stuttgart
08.03.17 Oberhausen, Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

Dezember 2016

Frankfurt, 15.12.2016, 17.30 Uhr
GEW – Solidarität mit den verfolgten Kolleginnen und Kollegen in der Türkei!
Nach dem gescheiterten Putsch-Versuch im Juli veranlasste die türkische Regierung zahlreiche Verhaftungen, die massive Einschränkung der Pressefreiheit sowie Massenentlassungen aus dem öffentlichen Dienst. Von diesen Repressionen sind tausende Lehrkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betroffen. Angesichts der besorgniserregenden Entwicklung laden die GEW Hessen, der DGB/Region Frankfurt-Rhein-Main sowie ver.di Bezirk Frankfurt und Region zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit der ehemaligen Generalsekretärin der türkischen Bildungsgewerkschaft Eğitim Sen ein:
Sakine Esen Yılmaz
Einführung und Moderation: Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
Grußwort: Gabriele Kailing, Vorsitzende DGB Hessen-Thüringen
Ort: Saalbau Gallus, Frankenallee 111, 60326 Frankfurt
mehr Informationen

21.05.2014, Filmvorführung: Simurg
Der Kreisverband der SPD in Mannheim präsentiert den Film „Simurg“ (mit dt. Untertiteln):
Der Regisseur Ruhi Karadağ dokumentiert in diesem eindrucksvollen Werk die Lebenssituation sechs ehemaliger politischer Häftlinge, welche sich 1996 am Todesfastenwiderstand gegen die systematische Unterdrückung in den türkischen Gefängnissen beteiligten. Gekonnt gelingt es diesem außergewöhnlichen Film, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen und den Zuschauer in die politischen Ereignisse und bewegenden Geschichten einzubeziehen.

Aktuell ist das Ausmaß an Menschenrechtsverletzungen in der Türkei, sowohl innerhalb der Gefängnisse, als auch in anderen Kontexten, in höchstem Maße alarmierend. Der Gesundheitszustand von langjährig inhaftierten politischen Gefangenen, die an chronischen Krankheiten leiden und nicht angemessen versorgt werden, ist Besorgnis erregend.

Der Film enthält nie zuvor veröffentlichtes Bildmaterial und kann auch die individuellen Dramen der Betroffenen, die der Regisseur 14 Jahre lang für seine Aufnahmen begleitete, vermitteln. So wird der Zuschauer auch mit den Folgen dieser Ereignisse konfrontiert.

Die Betroffenen Refik, Jafar, Cigdem, Hussein, Ali Akber und Delil fasteten einst über 69 Tage und leiden seit her an posttraumatischen Belastungsstörungen und den Folgen der anschließenden Zwangsernährung – dem Wernicke-Korsakoff-Syndrom. Das sog. WK-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, die medizinisch als „nicht heilbar“ eingestuft wird. Das Krankheitsbild beinhaltet in schweren Fällen ausgeprägte Störungen des Bewegungs- und Wahrnehmungsapparates.

Mit dieser Veranstaltung soll auf diese Menschen, ihre Leidenswege und Geschichten aufmerksam gemacht werden. Auch wird von den hunderten Menschen erzählt, die nach den Hungerstreik-Protesten in den türkischen Gefängnissen im Jahr 2000 von Polizei und Militärs angegriffen und gewaltsam in die Isolationsgefängnisse Typ F verlegt wurden. Auch die Situation, in der die Betroffenen als Flüchtlinge in Europa leben wird zur Sprache kommen, sowie die Gründungsgeschichte und die Arbeit von WEM-DA.

Trailer

Mittwoch, 21.05.2014, 19 Uhr
Capitol Mannheim, Waldhofstraße 2, 68169 Mannheim,

Strafrechtliche Verfolgung von RechtsanwältInnen in der Türkei: politisch motiviert?
Eine Veranstaltung der Humanistischen Union Marburg (hu-marburg.de/) und der Kampagne „Demokratie hinter Gittern“. Anwesend sind Rechtsanwältin Antonia von der Behrens (RAV, Berlin) und einer Vertreterin der Kampagne Demokratie hinter Gittern.

Freitag, 22. Februar 2013, 19.30 Uhr
Käte-Dinnebier-Saal, DGB-Haus
Bahnhofstr. 6, 35037 Marburg

Flyer

Demokratie und Meinungsfreiheit in der Türkei

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Andrej Hunko, Mitglied des Deutschen Bundestages (Fraktion DIE LINKE) und Yilmaz Kaba,DIE LINKE Niedersachsen, YEK-KOM (Föderation kurdischer Vereine in Deutschland )
Veranstalter: DIE LINKE. Kreisverband Pinneberg und Ortsverband Elmshorn
Dienstag, 11. Dezember 2012
19.30-22 Uhr
Ort: Industriemuseum Elmshorn, Catharinenstr. 1, 25335 Elmshorn

Flyer [pdf]

Kurzer Prozess für türkische Journalisten

Joachim Legatis (Mitglied im hessischen Landesvorstand und im Bundesvorstand der dju in verdi) stellt seine Erfahrungen als Prozessbeobachter und seine Einschätzung zur Lage der Pressefreiheit in der Türkei in einem persönlichen Gespräch zur Diskussion.

Montag, 29. Oktober, 19.00 Uhr. Ort: Café Wiesengrund, Am Weingarten 14, Frankfurt am Main

Weitere Informationen verdi
Campaign European Federation of Journalists (EFJ)

Türkei: Verfolgung von Anwälten, Journalisten und Politikern
Dazu diskutieren:
Ercan Kanar, Türkischer Rechtsanwalt und Verteidiger in politischen Gerichtsverfahren
Gründungsmitglied der „Plattform für das Recht auf Verteidigung“
Edgar Auth, Journalist und Mitglied der dju, Beobachter von Prozessen gegen Journalisten in Istanbul, September 2012
Waltraut Verleih, Rechtsanwältin und Vorstandsmitglied Frankfurter Anwaltsverein.

Freitag, 26. Oktober, 19 Uhr
Frankfurter Presseclub e.V.
Ulmenstraße 20, 60325 Frankfurt

Weitere Informationen

Freie Berufe in Gefahr – RechtsanwältInnen und JournalistInnen in der Türkei hinter Gittern
Diskussionsveranstaltung des Deutschen Anwaltsvereins (DAV), des Republikanische Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV) und Amnesty International (ai) zum aktuellen Großverfahren in der Türkei gegen RechtsanwältInnen und JournalistInnen.

Mittwoch, den 24. Oktober 2012 um 19:00 Uhr
DAV-Haus, Littenstraße 11, 10179 Berlin (S-/ U-Bahnhof Alexanderplatz, U-Bahnhof Klosterstraße)
Mitteilung des RAV

Demokratie und Pressefreiheit in der Türkei
Veranstaltung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, mit Asli Erdogan und Baki Gül.

Samstag, 13.10., 15-16 Uhr – Frankfurt, Messegelände, Forum Dialog, 5.1 A 962, Messegelände Frankfurt
Flyer

Demonstration: Solidarität mit den inhaftierten Studierenden in der Türkei!
Samstag, 9. Juni 12 Uhr – Köln/Ebertplatz

Plakat Demonstration, Köln

Nächstes bundesweites Treffen der Kampagne TATORT Kurdistan
Sonntag, 3. Juni
12-17 Uhr
Kurdistan-Volkshaus Hannover e.V.
Nikolaistraße 32
30159 Hannover

Benefizkonzert für die politischen Gefangenen in der Türkei
Veranstalter: Verein der Völkermordgegner e.V. und Günes Theater e.V.
Donnerstag, 17.5., 17 Uhr
Günes-Theater
Rebstöckerstr. 49 d
60326 Frankfurt

Flyer dt./türkisch

Mainz: Vortrag „Menschenrechte in der Türkei: Demokratie hinter Gittern!“
16.Mai 2012 um 18 Uhr im P2 (Philosophicum )
Referenten: Martin Dolzer, Soziologe und freier Journalist, Mitglieder einer Newroz Delegation.
Veranstalter: YXK Mainz – Verband der Studierenden aus Kurdistan

Pressefreiheit in der Türkei: Veranstaltungsrundreise in zehn Städten
Nichts Sehen – Nichts Hören – Nichts Sagen
Freies Denken unter Strafe – Pressefreiheit in der Türkei

Zu Gast aus der Türkei ist der freie Journalist Necati Abay aus Istanbul, er ist Sprecher der ‹Solidaritätsplattform für inhaftierte JournalistInnen› (Tutuklu Gazetecilerle Dayanışma Platformu /TGDP).

Termine: 3.- 23. Mai 2012
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Rote Hilfe e.V. und AGIF

Do 3.5.2012 Kiel
19.30 Uhr
Literaturhaus
Schwanenweg 13

Fr 4.5.2012 Hamburg
19 Uhr
W3 – Werk statt für internationale
Kultur und Politik
Nernstweg 32–34

So 6.5.2012 Hannover
11 Uhr
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4

Do 10.05.2012 Berlin
19 Uhr
Deutsch-Mesopotamisches Bildungszentrum e.V.
Friedrichstraße 246
U-Bahn: Hallesches Tor

Mo 14.5.2012 Frankfurt
19.30 Uhr
Café ExZess
Leipziger Straße 91

Mi 16.5.2012 Düsseldorf
19 Uhr
ZAKK
Fichtenstraße 40

Do 17.5.2012 Duisburg
18 Uhr
Bürgerbüro „Die Linke“
Kaiser-Wilhelm-Straße 278

Sa 19.5.2012 Ludwigshafen
13 Uhr
Kurdischer Kulturverein e.V.
Otto-Stabel-Straße 2

So 20.5.2012 Ulm
14 Uhr
Arbeiter-, Jugend- und Kulturverein
Bleichstraße 9

Mi 23.5.2012 Nürnberg
18.30 Uhr
Villa Leon
Philipp-Körber-Weg 1

Flyer
Flyer türkisch

Samstag, 28. April, Hamburg::
Kundgebung und Infotisch ,,Demokratie hinter Gittern“ zur Situation der politischen Gefangenen in der Türkei
12 – 15 Uhr, Ottensener Hauptstraße – am Bahnhof Altona

Seit Anfang 2009 hält in der Türkei eine unvorstellbare Festnahmewelle an. Über zehntausend Menschen wurden festgenommen, tausende AktivistInnen, Abgeordnete, BürgermeisterInnen, JournalistInnen, Oppositionelle zumeist der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) wurden in diesem Zeitraum inhaftiert. Es vergeht kein Tag in Nordkurdistan und der Türkei ohne Razzien und Festnahmen. Allen Festgenommenen und Inhaftierten ist eins gleich, sie alle sind aktiv gegen das herrschende AKP-Regime, das nach außen die Demokratisierung der Türkei repräsentiert, nach innen aber jegliche Opposition vernichten will. Die meisten Festnahmen laufen im Rahmen der sogenannten KCK-Operationen oder gegen Kinder und Jugendliche wegen der Beteiligung an Demonstrationen, für die sie für Jahrzehnte hinter Gefängnismauern weggeschlossen werden sollen. Sie werden eingesperrt, weil sie sich für eine demokratische, friedliche Lösung der kurdischen Frage und gegen den Krieg, der gegen die kurdische Bevölkerung geführt wird, einsetzen.

Allein seit Jahresbeginn wurden nach Angaben der Menschenrechtsstiftung der Türkei TIHV 3216 Personen aus politischen Gründen festgenommen. Im Schnitt sind das 35 Festnahmen Oppositioneller am Tag. 2281 Kinder befinden sich in der Türkei in Haft. Um dagegen zu protestieren und die Öffentlichkeit zu informieren laden wir euch zu der Kundgebung ein.

Kampagne Demokratie hinter Gittern Hamburg

20.3. Hamburg | Knastkundgebung und Demo
um 18.00 Uhr vom UG-Holstenglacis zur zur Sternschanze
Aufruf anlässlich des 18.3., dem internationalen Tag der politischen Gefangenen, zu einem internationalistischen Antirepressionsblock zu der
jährlich stattfindenden Newroz-Demonstration am 20. März.
Veranstalter_innen: TATORT Kurdistan Hamburg, ATEŞ.H, antirepressionsgruppe hamburg, Rat der kurdischen Frauen in Hamburg, Deutsch-Kurdischer-Freundschaftsverein, YXK Hamburg, Bündnis Free Ali Ihsan, isku

Veranstaltung mit Medeni Kirici, Mitglied der Kommission für Auswärtige Beziehungen der BDP über die aktuelle Situation in der Türkei

20.3. | Nürnberg
19Uhr | DIDF, Wiesenstraße 86 (im Hinterhaus)
Veranstalter: Radikale Linke Nürnberg, young struggle Nürnberg Flyer

19.3. | München
20Uhr | KulturLaden Westend, Ligsalzstr. 44
Veranstalter: Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe München, FreundInnenkreis Andrea Wolf MünchenFlyer

Veranstaltungen zum 18. März, Internationaler Tag der politischen Gefangenen, mit der stellvertretenden Vorsitzenden des türkischen Menschenrechtsvereins:

18.3. | Berlin
18:30 Uhr in der JugendkulturEtage Mosaik, Oranienstr.34 (im Hinterhaus rechts, mit Fahrstuhl zu Mosaik), 10999 Berlin-Kreuzberg
Flyer

17.3. | Hamburg
18:00 Uhr in der Werkstatt 3, Nernstweg 32-34
Flyer

16.3. | Düsseldorf
19:30 Uhr im Linken Zentrum/Hinterhof, Corneliusstr. 108
Plakat

15.3. | Frankfurt
18:30 Uhr im Café Kurzschlusz, Kleiststr.5, Campus Fachhochschule, Frankfurt/Main
Flyer

Kundgebung zum Tag des bedrohten Anwalts
Kundgebung vor dem türkischen Konsulat
Tesdorpfstraße 18, Hamburg
Dienstag, 24. Januar 2012, 14.00 Uhr
Aufruf vom Republikanikschen Anwaltsverein

Seit Jahren wird von Menschenrechtsorganisationen wie amnesty international und Human Rights Watch, aber auch von der Europäischen Union über schwere Menschenrechtsverletzungen aus der Türkei berichtet. Die festgestellten Menschenrechtsverletzungen richten sich gegen politische Gegner, gegen Minderheiten, insbesondere gegen die kurdische Bevölkerung in der Türkei und außerdem auch gegen Anwältinnen und Anwälte, die den Mut haben, die Opfer dieser staatlichen Menschenrechtsverletzungen zu verteidigen. Mehr

Berlin, 10.12.2011: Kundgebung zum Internationalen Tag der Menschenrechte

Protest gegen systematische Verletzung der Menschenrechte im Iran!
Veranstalter: Hamgami – Iranische Vereine und Initiativen zur Solidarität mit den Kämpfen der Bevölkerung in Iran
Zeit: Samstag, 10.12.2011, 15 Uhr
Ort: Am Brandenburger Tor

Die Geschichte der islamischen Republik Iran ist seit der Machtergreifung des Regimes mit Repressionen, Verhaftungen, Folter, Hinrichtungen, Steinigungen, Terror und drakonischen Strafen wie Abtrennung von Körperteilen und Auspeitschungen eng verbunden. An kaum einem Tag werden die Menschenrechte nicht verletzt, sogar die Hinrichtung von minderjährigen Straftätern gehört zu den Vorgehensweisen des Regimes.
Die massiven Proteste und der Widerstand gegen das Regime in Iran vor über zwei Jahre ist der fortdauernde Schrei von freiheitsliebenden Menschen, die in den letzten drei Jahrzehnten „Nein“ zu dem islamischen Regime gesagt haben und sich trotz Folter, Gefängnis und Hinrichtungen immer vehementer für die Freiheit von politischen Gefangenen, Versammlungs- und Organisationsfreiheit, die Trennung von Staat und Religion und die Befreiung von Frauen einsetzen.
Das gesamte islamisch-iranische System steht im Widerspruch zur Freiheit, Gleichheit der Geschlechter, Ethnien und Menschenrechte.
Wir rufen alle freiheitsliebenden Menschen zur Demonstration auf
• Für die Freiheit aller politischen Gefangenen
• Gegen die Todesstrafe, Folter und Steinigungen und für die Auflösung aller Gewaltorgane
• Für uneingeschränkte politische Freiheit, Versammlungs- und Organisationsfreiheit
• Für die Gleichbehandlung der Geschlechter und Ethnien
• Für die Verurteilung der iranischen Machthaber wegen des Verbrechens gegen die Menschheit
• Für die Unterstützung des Befreiungskampfes der iranischen Bevölkerung
• und gegen jegliche politische Einmischung und jeglichen militärischen Eingriff im Iran
Zahlreich und zeitgleich mit anderen Menschen in Europa und Nordamerika protestieren wir gegen die systematischen Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik Iran.
(aus dem Aufruf)

Hamburg, 7.12.2011
„Basisdemokratie im Belagerungszustand“

Infoveranstaltung zu den basisdemokratischen Organisierungsprozessen und der Repression der AKP-Regierung

18:30h (Essen ab 18:00h)
Centro Sociale
Sternstr.2
Hamburg
(gegenüber U-Bahn „Feldstraße“)

Die Praxis der demokratischen Autonomie

Mit der aktuellen kapitalistische Krise wird wieder möglich über eine grundlegende antikapitalistische Neugestaltung der Gesellschaft nachzudenken, und dies auch öffentlich. Mit der Vorstellung des Konzeptes des „Demokratischen Konföderalismus“ begann der Aufbruch in Kurdistan bereits 2005. In der Zwischenzeit ist eine vielfältige gesellschaftliche Praxis entstanden. Ziel ist dabei die demokratische Basis-Organisierung der Gesellschaft in kommunalistischen Rätestrukturen entlang der Linien: Demokratie, Geschlechterbefreiung und Ökologie.

Eine Delegation aus der BRD reiste im Herbst 2011 durch einige Städte im türkischen Teil Kurdistans und interviewte Vertreter_innen der kurdischen Freiheits- und Demokratiebewegung zu diesen Projekten. Sie gaben Einblick in die Arbeit von Stadtteilräten, Bildungsakademien, Frauenkooperativen oder Dorfkommunen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen. Ein Mitreisender wird berichten.

Demokratie hinter Gittern?

Dem türkischen Staat ist die Entwicklung ein Dorn im Auge, und es schwebt über alle Aktivist_innen permanent das Damoklesschwert der Verhaftung – über 4000 Aktivist_innen sitzen zurzeit aus diesem Grund in den Gefängnissen der Türkei: u.a. gewählte Parlamentarier_innen und Bürgermeister_innen der BDP, Rechtsanwält_innen, Journalist_innen, Lehrer_innen, … Täglich folgen neue Festnahmen.

Zurzeit befinden sich Fatma Kurtulan, stellvertretende Co-Vorsitzende der BDP und Medeni Kirici, Mitglied der Kommission für Auswärtige Beziehungen der BDP auf Rundreise um über die aktuelle politische und Menschenrechtssituation in der Türkei zu berichten. Die im türkischen Parlament vertretene prokurdische Partei für Frieden und Demokatie (BDP) tritt für eine politische Lösung der kurdischen Frage durch eine demokratische Autonomie ein. In den von ihr regierten Kommunen schafft sie basisdemokratische Rätestrukturen und tritt konsequent für die Durchsetzung von Frauenrechten ein. Die BDP stellt mehr Bürgermeisterinnen als alle anderen Parteien der Türkei zusammen. Darüberhinaus beteiligt sich die BDP gemeinsam mit sozialistischen Organisationen am Aufbau einer neuen linken Dachpartei aller Unterdrückten in der Türkei.
Sie werden an dem Abend über die aktuelle Situation berichten.

Berlin, 6. 12.2011
Demokratie hinter Gittern?

Informationsveranstaltung zur aktuellen Menschenrechtssituation in der Türkei mit VertreterInnen der Partei für Frieden und Demokratie (BDP)

19.00 Uhr
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Seminarraum 3
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Die islamisch-konservative AKP-Regierung von Ministerpräsident Erdogan reagiert auf die emanzipatorische Herausforderung in den kurdischen Landesteilen mit Massenverhaftungen. Über 4000 kurdische Politiker und zivilgesellschaftliche Aktivisten – darunter auch Abgeordnete und BürgermeisterInnen der BDP – befinden sich in Haft. Täglich folgen neue Festnahmen.

Die im türkischen Parlament vertretene prokurdische Partei für Frieden und Demokatie (BDP) tritt für eine politische Lösung der kurdischen Frage durch eine demokratische Autonomie ein. In den von ihr regierten Kommunen schafft sie basisdemokratische Rätestrukturen und tritt für Frauenrechte gerade in den konservativen kurdischen Landesteilen ein. Die BDP stellt mehr Bürgermeisterinnen als alle anderen Parteien der Türkei zusammen. Darüber hinaus beteiligt sich die BDP gemeinsam mit sozialistischen Organisationen am Aufbau einer neuen linken Dachpartei aller Unterdrückten in der Türkei.

Fatma Kurtulan ist stellvertretende Co-Vorsitzende der BDP und ehemalige Abgeordnete im türkischen Parlament.
Medeni Kirici ist Mitglied der Kommission für Auswärtige Beziehungen der BDP.

Moderation: Dr. Nikolaus Brauns, Journalist und Historiker